Gäste aus Tansania - Partnerschaftsfest in Stetten

 

Bischof Massangwa (links) aus Tansania und seine fünf Begleiter waren vom 24. bis 28. Juni 2016 Gäste im Dekanat Bad Neustadt.

In unserem Dekanat erwartete sie ein interessantes, jedoch anstrengendes Programm, das sie am Sonntag nach Stetten führte. Hier wurde heuer das Dekanatsmissionsfest gefeiert.
Der Ankunft am Freitag Abend  in Bad Neustadt folgte gleich ein ...

Empfang im Rathaus von Bad Neustadt, wo die Delegation von Bürgermeister Altrichter empfangen wurde und der Bischof sich in das goldene Buch der Stadt eintrug.

Am Samstag standen Ausflüge zum Kreuzberg und zum Infozentrum "Point Alpha" in Geisa
auf dem Programm. Am Montag war die Wartburg und die Luthergedenkstätte das Ziel der Gruppe, immer begleitet von Mitgliedern des Dekanatsmissionsausschusses, dem Dekan
und den beiden Missionsbeauftragten des Dekanats Stefanie Scherf und Angela Kummer.

 

 Die afrikanischen Gäste beim Missionsfest in Stetten. Stehend von rechts: Dekan Büttner, Pfarrerin Kupfer, die Missionsbeauftragten Angela Kummer und Stefanie Scherf so wie Pfarrer Christoph von Seggern von Mission EineWelt.

 

Höhepunkt dieser Tage für unsere Gemeinden war wohl der Sonntag Nachmittag in Stetten, wo Bischof Massangwa im Gottesdienst zum Dekanatsmissionsfest predigte. Hier in Stetten, wo man vor dem Gottesdienst auf dem Platz vor der Feuerwehrscheune feierte, erhielt er auch einen Scheck über 1000 Euro vom Eine-Welt-Laden in Bad Neustadt.


Nachdem der Gospelchor unter der Anleitung von Angela Kummer die Tansanische Nationalhymne vortrug, antworteten die Gäste mit einem afrikanischen Choral.



Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche

Finden Sie in Ihrem ausgefüllten Alltag noch die Zeit, um in der Bibel zu lesen? fragte Bischof Solomon Massangwa die Gottesdienstbesucher in seiner Predigt am Nachmittag in der Dreifaltigkeitskirche. Denn die Beschäftigung mit den biblischen Texten gehöre, so der Bischof, zu einer Nachfolge Christi, die er zum Thema seiner Predigt über Johannes 6, 22-25 machte. Es sei notwendig, jederzeit darauf zu achten, dass der Glaube lebendig bleibe und nicht einschlafe.

Zu Beginn des Gottesdienstes rollten die Stettener Kindergartenkinder, die an diesem Nachmittag ihr Sommerfest feierten, eine große Weltkugel in die Kirche und sangen und tanzten das Lied, das ihren Nachmittag vorher begleitet hatte. Fröhlich stimmten die Erwachsenen in den Refrain ein und sangen mit: „Alle Kinder dieser Erde sind sich ähnlich überall…“ 

Nach der Begrüßung zum Partnerschaftsgottesdienst durch Pfarrerin Christel Kupfer bedankte sich Bischof Massangwa für die Partnerschaft zwischen dem Dekanat Bad Neustadt und dem nördlichen Bezirk Arusha/Simanjiaro in Tansania und für die herzliche Aufnahme bei dem derzeitigen Besuch der Delegation. Seit fast dreißig Jahren gebe es nun einen intensiven und lebendigen Austausch in der Partnerschaft.

Als Dank überreichte der Bischof an Dekan Büttner neben einem zepter- ähnlichen Stab, der bei den Massai als Symbol für die Leitungsfunktion diene, auch einen Fliegenwedel zum prak- tischen Gebrauch. Für die Mitglieder des Partnerschaftsausschusses hielten die afrikanischen Gäste handwerklich gefertigte Schmuckgegenstände bereit und bedankten sich damit für die herzliche Aufnahme und die Organisation des Besuchs.

Einen besonderen und mitreißenden Akzent für den ganzen Tag setzte der gemischte Gospelchor mit Sängern der beiden Stettener Chöre, die Angela Kummer zur Gestaltung dieses Sonntags zusammengeführt und mit ihnen afrikanische Lieder einstudiert hatte. Im Gottesdienst sangen auch die afrikanischen Gäste spontan mit und die Besucher klatschten freudig im Rhythmus.

 



Nach einem fröhlichen Orgelnachspiel von Johannes Liebst traf man sich zum Ausklang des Tages wieder vor der Feuerwehrscheune unterhalb der Kirche, wo schon die  Bratwürste von der Feuerwehr auf dem Grill bruzzelten.

Weitere Informationen zu Tansania und seiner Kirche können Sie hier bei Mission EineWelt gratis beziehen.